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Wenn der Mensch alles leisten soll, was man von ihm fordert, so muss er sich für mehr halten, als er ist.
Johann Wolfgang von Goethe -
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Tages Arbeit! Abends Gäste! Saure Wochen! Frohe Feste!
Johann Wolfgang von Goethe -
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Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird.
Johann Wolfgang von Goethe -
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Fragt man nach dem Befinden des Chefs und dieser gesteht herablassend Erkältung oder Nervosität ein, so erbleiche man und könne sich nicht fassen. Keinesfalls äußere man große Freude über das Vernommene.
Julius Stettenheim -
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Wird auf das Wohl des Chefs getrunken, so springe man wie besessen auf und schreie, anstatt nur einzustimmen. Auch hier bewache man sorgfältig die geheimen Gedanken.
Julius Stettenheim -
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Das Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dies fremde Wesen beherrscht ihn.
Karl Marx -
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Die Arbeit ist also eine Ware, die ihr Besitzer, der Lohnarbeiter, an das Kapital verkauft. Warum verkauft er sie? Um zu leben.
Karl Marx -
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Die Leute sagen ich sei unnütz, weil ich kein Geschäft treibe, und ich arbeite doch durch den Einfluss, den ich auf manches Gemüt habe, für das Ewige.
Karoline von Günderode -
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Fast jeder Unternehmer und besonders der kleinere ist nichts als der Verwalter von Bankschulden; geht’s gut, dann trägt er den ungeheueren Zins ab, und geht’s schief, dann legen die Banken ihre schwere Hand auf ihn, und es ist wie in Monte Carlo: die Bank verliert nicht. Und wenn sie wirklich einmal verliert, springt der Steuerzahler ein: also in der Hauptsache wieder Arbeiter und Angestellte.
Kurt Tucholsky -
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Die meisten Menschen in diesem Lande sind gar keine Menschen, sondern Gehaltsempfänger.
Kurt Tucholsky



