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Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
Jean-Jacques Rousseau (Übersetzer: Hermann Denhardt) -
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Dadurch, dass das Christentum alle Pflichten zu hoch spannt, macht es sie selbst unausführbar und nutzlos.
Jean-Jacques Rousseau (Übersetzer: Hermann Denhardt) -
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Es wird mir schwer, die Ehre der Christen zu finden, aber ihre Schande sehe ich.
Johann Gottfried Seume -
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Schon erlöst, erlöst bin ich! Glaub' ich, Jesus, nur an Dich!
Johann Kaspar Lavater -
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Sein Auge war so himmelstief, durchstrahlte Trug und List: Der Lichtheld wuchs, sein Schicksal rief, am Kreuze hing der erste Christ.
Karl Henckell -
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Noch immer hängt der Mensch am Kreuz, noch immer jammern Frauen, dem Glockenklang des Weihgeläuts mischt sich des Wahnsinns Weh und Grauen.
Karl Henckell -
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Was kann durch einen Weltkrieg entschieden werden? Nicht mehr, als dass das Christentum zu schwach war, ihn zu verhindern.
Karl Kraus -
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Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Dass zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen –: Das ist eine große Leistung.
Kurt Tucholsky -
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Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Reiche und Arme. Darum lieben wir den Menschen, er sei Herr oder Knecht, arm oder reich, Jude oder Christ.
Ludwig Börne -
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Die Christen kamen erst da zur Poesie, als sie die christliche Theologie praktisch negierten, das weibliche Wesen als göttliches Wesen verehrten.
Ludwig Feuerbach



